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Drei in Einem 2011

BundesJuHu- und LandesJuHutreffen sowie die Gründung eines Berlin-Brandenburger Sprecherrates der JuHus

 

Am Wochenende vom 16.09.-18.09. trafen sich  fast 100 Junge Humanistinnen und Humanisten im Brandenburger Feriencamp am Störitzsee. Die Brandenburger JuHus haben die BundesJuHus eingeladen, ihr jährliches Treffen im Rahmen des Brandenburger Landestreffens stattfinden zu lassen. So kam es natürlich auch dazu, dass einige Programmpunkte gemeinsam erlebt wurden. Dabei waren die Brandenburger erleichtert, den umkämpften Wanderpokal des Volleyballturniers im Land halten zu können.

 

Für das nächste Jahr wird dieser von den JuHus aus dem Landkreis Dahme-Spreewald aufbewahrt. Auf der gemeinsamen Disco hatten alle, ob Bremerin, Niedersachse oder Nürnberger, NRWler, Brandenburger oder Berliner, viel Spaß und schweißtreibende Stunden auf der Tanzfläche.

 

Auch inhaltlich wurde in beiden Delegationen gearbeitet. So diskutierte Bundes-JuHu z.B. in einer engagierten Runde ein mögliches Selbstverständnis humanistischer Jugendverbände oder Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Rahmen der Ausbildung von Teamer/innen und Ehrenamtlichen. Auf der Suche nach einem bundesweiten JuHu-Lied und einer Idee für ein Maskottchen/Symbolfigur der Jugendorganisation bewiesen alle Jugendlichen große Kreativität.

 

Da wird der Vorstand von BundesJuHu bis zum nächsten Jahr viel Material sichten, auswerten und ordnen müssen. Allerdings hoffen wir, dass einiges möglichst bald auf der Homepage (www.juhu-bund.de) zu sehen sein wird. Schon jetzt ist aber klar: Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

 

Als ein geschichtsträchtiger Bestandteil des Treffens kann die Gründung des gemeinsamen Sprecherrates der JuHus Berlin-Brandenburg angesehen werden. Die Delegierten gaben sich eine Geschäftsordnung samt Zielen und wählten Jan Gabriel (JuHu-Berlin) zum Sprecher und Andrea Rätzel (JuHu-Brandenburg) als seine Stellvertreterin. Es wurde sich auf halbjährliche Sitzungen und eine engere Zusammenarbeit verständigt.

 

Besonders erfreut waren alle JuHus darüber, dass Dr. Bruno Osuch (Vorsitzender des HVD_Berlin-Brandenburg und Mitglied des HVD-Bundespräsidiums) das Treffen offiziell eröffnete und es sich nicht nehmen ließ, bis zum Samstag Vormittag zu bleiben und an Kennenlernspielen ebenso teilzunehmen wie an gemütlichen Stunden am Lagerfeuer. Dies wurde als großes Interesse an den jungen Mitgliedern im HVD und als Wertschätzung der Jugendverbandsarbeit wahrgenommen.

 

 

Das Landestreffen 2010 - Wir bei uns!

Umfassende Satzungsänderung und Pokalwechsel

 

Vom 24. bis 26.September trafen sich rund 60 Junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) für ein Wochenende zum jährlichen Landestreffen. Sie vertraten die JuHus vom HIBBZ e.V., die Eastside-Fun-Crew aus Bernau und die JuHus aus dem Landkreis-Dahme-Spreewald.

 

Bewusst plante der ehemalige Sprecherrat das Treffen im Kiez Bollmannsruh, da dieses in Trägerschaft des Humanistischen Regionalverband Brandenburg/Belzig ist. So blieb das Treffen einerseits in der Familie, andererseits konnte geschaut werden, ob es dort nicht doch eine Jugendorganisation gibt. Nie haben die JuHus aus Brandenburg eine solche Gastfreundschaft genossen. Großer Dank gilt dem Team des Kiezes.

 

Das Programm der Organisatorin Andrea Rätzel ließ keine Langeweile aufkommen. Lagerfeuer, Nachtspiel, kreatives Teambuilding und Wettpaddeln auf dem Beetzsee sorgten für ein Kennenlernen mit spaßiger Umrahmung. Der aufregendste Programmpunkt war wohl das traditionelle Volleyballturnier. Wenngleich die LDSer in der Favoritenrolle waren, gelang es dem Team der Eastside-Fun-Crew den beliebten Wanderpokal bis zum nächsten Treffen zu entführen.

 

Abgeschlossen wurde das Treffen am Sonntag mit der Mitgliederversammlung. Neben dem Berichten aus den Regionen und des Sprecherrates sowie einem Grußwort des HVBB-Vertreters Günter David ging es vor allem um eine neue Satzung. Anhand des vorgelegten Entwurfs diskutierten die Mitglieder über eine Satzung auf dem neuesten rechtlichen Stand, mit strukturellen Änderungen und geschlechterspezifischen Aspekten. Letztlich beschlossen die JuHus in Brandenburg einstimmig ihre neue Satzung. So hat nun zum Beispiel die Mitgliederversammlung eine größere Einflussmöglichkeit und der Sprecherrat wurde zum Vorstand.

 

Anschließend standen die Neuwahlen des Vorstandes an. Es wurde sich bei Lisa Jura, Anne Wruck, Kathleen Müller und Martin Roth für die zurückliegende Arbeit im Sprecherrat bedankt. Erneut wurden Karina Berg und Andrea Rätzel in den Vorstand gewählt. Sie werden unterstützt von Anna Ranneberg und Nancy Splettstößer. Der Alte 1. Sprecher, David Driese,  wurde neuer Vorsitzender. Allen gewählten Vertretern sei an dieser Stelle viel Erfolg für die kommenden zwei Jahre Amtszeit gewünscht. 

 

 

 

 

Bericht vom „Treffen der Generationen“ in Uckley


Vom 18. bis 20. September 2009 erlebten die derzeitig aktiven (A) und vielen ehemaligen (E) Jungen Humanisten der verschiedenen Regionalkörperschaften, ein Wochenende voller Aktivitäten und Spaß. Es fand in Uckley statt, weil sowohl die 1. Gründung der Landesorganisation vor 15 Jahren, als auch nach der Auflösung die 2. Gründung vor 10 Jahren eben dort erfolgt war. Am 10-jährigen Treffen nahmen die Regionalkörperschaften HRO im LDS, Freidenker Barnim e.V. und HIBBZ e.V. teil, samt ihren ehemaligen Mitgliedern.


3 Tage lang waren die Teilnehmer/innen mit Spielen, Diskutieren, Tanzen, Lachen, Erinnerungen austauschen und Ideen entwickeln beschäftigt.


Am Freitag nach der Quartierzuordnung gab es Abendessen. Die Stärkung war wichtig für das, was da noch so kommen sollte. Im Anschluss fand im großen Seminarraum ein „Plenum“ für alle teilnehmenden „As“ und „Es“ statt. Der 1. Landessprecher David Driese begrüßte alle herzlich, stimmte auf das Wochenende ein und schickte sie in die Sporthalle zu Kennlernspielen welche sich die HROer ausdachten.


Bei diesem Spiel musste man sich nach Merkmalen sortieren (Name, Alter, Größe, Teilnahme an Landestreffen, Geburtsmonat). Dies wurde dann sehr  witzig, da man nach dem ersten Sortieren nicht mehr miteinander reden durfte. Es klappte dennoch sehr gut und jeder fand seine Position.


In der anschließenden Disco konnte jeder noch richtig abdancen.


Samstag: nach dem Frühstück begann das traditionelle Volleyballturnier, um einen neu von der Vorsitzenden des HRO e.V. gestifteten Wanderpokal in die Runde zu bringen, da der alte nach 10 Jahren seinen Dienst erfüllt hat.


 

Da das Wetter uns hold war, konnte das Turnier draußen auf den Beachfeldern stattfinden. Ein heißer aber auch lustiger Wettkampf entbrannte. Doch trotz des Ehrgeizes, den Pokal zu gewinnen, wurde die sportliche Fairness nicht vergessen. Auch die ehemaligen JuHus spielten mit und gaben sich nicht so leicht geschlagen. Im Finale standen die JuHus HRO im LDS gegen Freidenker Barnim. Es wurde hart gekämpft. Unterstützung bekamen sie von ihren Fans, die sie lautstark anfeuerten. Gewonnen haben die JuHus aus HRO im LDS.


Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem Spiel: „Schlag den JuHu“. Welches Kathleen Müller von den Barnimer Freidenkern und Andrea Rätzel vom HIBBZ e.V. eigens für das Landestreffen entwickelt und organisiert haben.


Es wurden 6 Gruppen gebildet, bestehend aus jeweils einem E-und A JuHu-Team, die gegeneinander spielten. Auf dem ganzen Gelände waren 9 Stationen verteilt. Jedes Teambekam einen Teamleiter, der sie zu den Stationen führte, die Aufgaben erklärte und darauf achtete, dass die Regeln eingehalten wurden.


 

Dieses Spiel war sehr umfangreich, da sowohl Geschicklichkeit, Wahrnehmung, geschichtliches Wissen zu den JuHu-Treffen, Allgemeinwissen, Kraft und Kondition gefordert wurden. Aufgaben waren z.B. Tischpusteball, verschiedene Substanzen erriechen, Dominos stellen und das Beantworten von Fragen zum Humanismus, sowie Slalom Bobbycar fahren, ohne das dabei die Füße den Boden berührten.


Nach dem Abendessen sollte dann noch ein „Boom“ (Urwald Mammut Baum)  gepflanzt werden.

Zur Baumpflanzaktion konnten die ca. 70 Jugendlichen Dr. Peter Danckert (Bundestagsabgeordneter), Monika Stiehl (Vorsitzende des HRO e.V.) und Reinhard Wenzel (Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen) begrüßen.


David Driese hielt eine kurze Ansprache, in der er auf die Bedeutung von Orten wie das Sport- und Begegnungszentrum Uckley für die Arbeit demokratischer Jugendorganisationen verwies.

Er würdigte Dr. Peter Danckert wegen seiner Aktivitäten für den Erhalt von Uckley. Damit drückte er seine Hoffnung aus, dass 20jährige Landestreffen der JuHus auch in Uckley gemacht werden kann. Dr. Peter Danckert versprach weiterhin seine Unterstützung für die Rettung von Uckley und informierte, dass er bereits weitere finanzielle Mittel beschaffen konnte.